Rosé - vom Außenseiter zum Trendwein

Am Roséwein schieden sich schon immer gerne die (Wein)Geister. Echte Weinkenner bzw. solche, die sich dafür hielten, rümpften die Nase, wenn die Sprache auf den Rosé kam. Denn früher war Rosé häufig ein Abfallprodukt der Rotweinerzeugung. Heute steht auch beim Rosé die Qualität im Vordergrund.
Gerade in den heißen Sommermonaten finden Roséweine den größten Zuspruch.

 


Man kann sie sehr kühl genießen und sie haben einen eher geringen Alkoholgehalt. Und sie passen zu vielen Gerichten: Sie sind ideale Begleiter für Grillpartys, bei denen die Speisenpalette von herzhaftem Fleisch und deftiger Wurst über gegrillte Meeresfrüchte bis hin zu Gemüse reicht. Auch der Trend zur asiatischen oder Cross-over-Küche hat zu einer stärkeren Akzeptanz der Rosés beigetragen – passen sie doch ausgezeichnet zu würzigem bis scharfem Essen.

 

Roséweine werden ausschließlich aus roten Trauben erzeugt. Jedoch wird der Most vergleichsweise schnell abgepresst und von der Maische getrennt. Das geschieht, je nach Rebsorte und Winzer, zwischen einigen Stunden bis hin zu maximal drei Tagen. Je länger die Maischestandzeiten, desto intensiver die Farbe.

 

Ein Weißherbst ist übrigens ein Wein, der nach deutschem Weinrecht aus einer einzigen Rotweinrebsorte hergestellt werden muss.

 

Und was ist ein Schillerwein? Er ist der württembergische Vertreter der Rotlinge. Für diese Weine wird ein Verschnitt aus weißen und roten Trauben oder deren Maische verwendet. Es ist nicht zulässig, fertige Weiß- und Rotweine zu vermischen.

 

Welche Variante der Roséweine Sie auch wählen – ich wünsche Ihnen einen sonnigen Sommer und „la vie en rose“!

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